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IoT 2020 vernetzt
Foto: Telefónica
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Telefónica NEXT: Unser neues Startup in Berlin-Kreuzberg

17

Nov
2016

Veröffentlicht am 17.11.2016
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Telefónica Deutschland hat jetzt auch eine Tochterfirma in Berlin. Nur 20 Gehminuten vom Telefónica BASECAMP entfernt arbeiten unsere neuen Kollegen von Telefónica NEXT, die übrigens gerade viele Mitarbeiter suchen. In der Charlottenstraße haben sie eine halbe Etage des bekannten Kreuzberger Startup-Hochhauses gemietet. Das ist die optimale Umgebung für so eine junge Firma, die Lösungen für die smarte Datenanalyse und das Internet der Dinge entwickelt.

Telefónica Deutschland bündelt in der neuen Gesellschaft seine datengetriebenen Wachstumsfelder, die in den kommenden Jahren das Kerngeschäft von Deutschlands Mobilfunkanbieter mit den meisten Kunden immer stärker unterstützen sollen. Um noch mehr über die Pläne und Geschäftsideen von Telefónica NEXT zu erfahren, unterhalten wir uns heute mit einem der Geschäftsführer: Moritz Diekmann, der für das Kompetenzfeld Internet of Things (IoT) verantwortlich ist.

Was macht Telefónica NEXT?

Telefónica NEXT versteht sich als Partner der Wirtschaft, der anderen Unternehmen Lösungen anbietet, damit sie die Wachstumschancen der Digitalisierung besser nutzen können. Unser Geschäftsbereich Advanced Data Analytics richtet dabei seinen Blick auf den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Nutzen, der sich aus der Analyse großer Datenmengen ziehen lässt. Daraus entstehen in Zukunft neue Lösungen für alle Bereiche des Lebens: von Mobilität und Gesundheit über den privaten Konsum bis zur öffentlichen Verwaltung. Für diesen Markt wird in Deutschland ein jährliches Wachstum von fast 30 Prozent erwartet.

Moritz Diekmann, IoT-Geschäftsführer von Telefónica NEXT

Moritz Diekmann, IoT-Geschäftsführer von Telefónica NEXT

Außerdem arbeiten wir bei Telefónica NEXT an Lösungen für das Internet der Dinge. Dieses Geschäftsfeld steht vor allem bei Anwendungen für Endkunden noch am Anfang und hat ein großes Wachstumspotenzial. Deshalb unterstützen wir andere Unternehmen dabei, solche Lösungen auch für Privatnutzer anzubieten. Bei allen Produkten und Anwendungen beachtet Telefónica NEXT als 100-prozentige Tochter von Telefónica Deutschland strenge Datenschutzanforderungen und geht oftmals weit darüber hinaus. Denn die Menschen sollen die Hoheit über ihre Daten behalten und ihr digitales Leben souverän gestalten können.

Aber warum sitzt Telefónica NEXT in Berlin?

Die deutsche Hauptstadt ist einfach der ideale Standort. In Berlin treffen Politik, Unternehmen, Verbände und Startups aufeinander, um gemeinsam Zukunftsthemen zu gestalten. Die örtliche Nähe ist mit Blick auf die Entwicklung unserer digitalen Wachstumsfelder wie auch die Gewinnung neuer Talente wichtig.

Startup-Hochhaus in der Berliner Charlottenstraße: Hier sitzt auch Telefónica NEXT (Foto: Rocket Internet)

Startup-Hochhaus in der Berliner Charlottenstraße: Hier sitzt auch Telefónica NEXT (Foto: Rocket Internet)

Durch ihre Eigenständigkeit kann Telefónica NEXT besonders zügig neue Produkte entwickeln und am Markt testen. Denn solche digitalen Ideen für die Zukunft brauchen vor allem Handlungsspielraum, um sich entwickeln zu können. Deshalb hat Telefónica Deutschland die neue Gesellschaft bewusst als Startup innerhalb der Unternehmensgruppe gegründet. Unsere Voraussetzungen sind perfekt: Wir profitieren von den Erfahrungen und Netzwerken von Telefónica Deutschland und können gleichzeitig agil wie ein Startup arbeiten.

Wieso liegt dabei ein besonderer Schwerpunkt auf Consumer IoT? Was ist das überhaupt?

Bei der digitalen Transformation durch das Internet der Dinge ging es bisher vor allem um die Optimierung von Geschäftsprozessen: Geräte, Maschinen und Fahrzeuge werden vernetzt und kommunizieren automatisch miteinander. Doch in der nächsten Phase wird es vor allem darum gehen, IoT-Anwendungen für Konsumenten zur Marktreife zu führen.

Gerade für diese Nutzer eröffnet das Internet der Dinge zahlreiche interessante neue Möglichkeiten. Das können intelligente Tracking-Services, smarte Ski oder auch digitale Preisschilder sein. All diese vernetzten Geräte müssen entwickelt und gesteuert werden.

Man kann aber auch einfach sagen: Consumer IoT macht Alltagsprodukte smart. T-Shirts können beispielsweise zu Fitnesstrainern werden, wenn sie über Sensoren und Apps mitteilen, ob beim Training genug geschwitzt wird oder der Herzschlag im optimalen Bereich liegt. Auf diese Weise kann IoT das Leben einfacher, sicherer und gesünder machen.

Und wie möchte Telefónica NEXT das alles ermöglichen?

Durch unsere Plattform Geeny, die Unternehmen befähigt, vernetzte Lösungen für Endverbraucher anzubieten. Sie funktioniert komplett als Software-as-a-Service aus der Cloud. Dadurch wird die Entwicklung von neuen IoT-Lösungen besonders schnell und günstig, weil Geeny schon viele fertige Service-Bausteine anbietet, wie beispielsweise intelligente GPS-Algorithmen. Sie lassen sich für die verschiedensten Produkte nutzen und immer wieder neu kombinieren.

Logo Telefónica NEXT

Die Hersteller von Endkunden-Produkten können auf diese Weise smarte Lösungen entwickeln und sich dadurch neue Zielgruppen erschließen. Und zusätzlich erhalten sie auch nahezu in Echtzeit einen detaillierten Einblick in die Nutzung ihrer Produkte, der vorher nicht möglich war. Geeny öffnet den Unternehmen die Tür zum Internet der Dinge.

Was ist das Besondere an dieser Geeny-Plattform?

Bisher ging es bei Lösungen für das Internet der Dinge vor allem um technische Details, die gerade einmal Profis verstehen und für Endkunden auch nicht besonders spannend sind. Aber wenn Unternehmen wirklich große Geschäftsfelder durch IoT erobern wollen, dann sollten sie Produkte auf den Markt bringen, die schnell skalieren, weil sie wichtige Probleme von Endkunden lösen. Und genau dabei hilft Geeny durch seine besondere Fokussierung auf Lösungen für Konsumenten.

Wie funktioniert das?

Wir helfen Herstellern von Endkunden-Produkten, ihre Erzeugnisse smarter zu machen. Sie konzentrieren sich weiter auf das, was sie am besten können: nämlich ihre großartigen Produkte. Und wir kümmern uns gemeinsam mit unseren Partnern um die komplizierteren technischen Bestandteile dieser neuen Lösungen. Durch unsere Plattform und das heranwachsende Geeny-Ökosystem werden ihre Produkte intelligent, weil sie über das Internet der Dinge vernetzt sind. Die Hersteller verschaffen sich damit Vorteile gegenüber dem Wettbewerb und neuen Marktteilnehmern, die vielleicht aus anderen Branchen kommen.

Und wo soll diese Entwicklung hinführen?

Die bisherigen IoT-Angebote sind größtenteils noch Nischenangebote. Vor allem für Privatnutzer sind die Vorteile noch schwer erkennbar und einige halten sich auch wegen Sicherheitsbedenken zurück. Deswegen wollen wir jetzt den Markt für Consumer IoT entwickeln, indem wir beispielsweise den ersten App Store für IoT aufbauen und ein vollkommen neues Nutzererlebnis entwickeln. Mit Geeny können die Nutzer ganz einfach neue Apps mit ihren IoT-Geräten verbinden – oder die Geräte mit den Apps, damit die IoT-Hardware durch wenige Klicks neue Funktionen bekommt.

Telefónica NEXT - Infografik

Auf diese Weise wollen wir der bevorzugte B2B-Partner für Hersteller werden, die ihre Produkte durch eine Einbindung in das IoT intelligent machen möchten. Dafür sind wir optimal positioniert durch unser überlegenes Software-as-a-Service-Angebot für konsumentenorientierte intelligente Gegenstände.

Schon in wenigen Jahren wird es riesige Mengen von vernetzten Gegenständen der verschiedensten Kategorien geben. Und wenn dieser Punkt erreicht ist, dann möchte ich, dass Kunden sich für Produkte mit Geeny inside entscheiden, denn sie ermöglichen das beste Benutzererlebnis. Man hat dann einen gemeinsamen Geeny-Account für verschiedene vernetzte Geräte, die sich alle gemeinsam managen lassen.

Das ist sehr praktisch und außerdem kann der Kunde dann selbst entscheiden, wer sein Abrechnungspartner ist oder welche Nutzer seine Geräte gemeinsam mit ihm verwenden können. Denn auf den Gesundheitstracker für den Hund oder die Steuerung der Heizung möchten meistens gleich mehrere Familienmitglieder zugreifen. Wir bieten dafür Lösungen an, die den höchsten Anforderungen des Datenschutzes entsprechen und den Anwendern die komplette Kontrolle über die Nutzung ihrer Daten geben.

Diese Ansätze sind neu im IoT-Bereich. Sie unterscheiden unsere Lösungen für Endkunden von den bisher bekannten B2B-Anwendungen. Besonders für Entwickler ergeben sich dadurch großartige Chancen, faszinierende neue Produkte auf den Markt zu bringen.

Mehr Informationen:

Geeny: Neue SaaS-Plattform für Consumer IoT von Telefónica NEXT
Medium: The Geeny Vision (Geeny-Blog)
Medium: What is Consumer IoT? (Geeny-Blog)

Wir weisen darauf hin, dass bei unseren öffentlichen Veranstaltungen auch Bild- und Tonmaterial in Form von Fotos oder Videoaufzeichnungen durch von uns beauftragte oder akkreditierte Personen und Dienstleister erstellt wird. Die Aufnahmen werden für die Event-Dokumentation und Event-Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen des Telefónica BASECAMP genutzt. Sie haben das Recht auf Information und weitere Betroffenenrechte. Informationen zu unseren Datenverarbeitungen sowie Ihren Betroffenenrechten finden Sie hier.
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Über den Autor

Markus Oliver Göbel ist Senior Public Relations Manager und Pressesprecher für das Telefónica BASECAMP. Davor arbeitete er bei Telefónica Deutschland als Pressesprecher für Innovationen, B2B, Netztechnik, Startups und Social Media. Der Diplom-Journalist absolvierte die Deutsche Journalistenschule und schrieb viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere große Medien. Außerdem auch für bekannte Blogs wie TechCrunch oder News-Websites wie AreaMobile und Heise Online.