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Artikel

Sprachassistenten: Sechsmal mehr Umsatz in den nächsten drei Jahren

27

Sep
2018

Veröffentlicht am 27.09.2018
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Foto: Unsplash User benceboros | Ausschnitt bearbeitet

Sprachassistenten sind in unserem Alltag angekommen und werden immer häufiger verwendet. Bereits 36 Prozent der Deutschen nutzen sie regelmäßig und es werden ständig mehr, zeigt eine weltweite Untersuchung von Capgemini, für die auch 1.000 Verbraucher aus Deutschland befragt wurden. Die meisten Nutzer aus der Bundesrepublik (84 Prozent) verwenden Sprachassistenten bevorzugt über Smartphones und 15 Prozent ziehen diesen Weg sogar den Apps oder Websites vor

Die Technologie steht an einem Wendepunkt: Sprachassistenten können in diesem Jahr endlich mit der menschlichen Spracherkennung mithalten, jetzt wird es für den Nutzer bequem und damit für Unternehmen spannend”, erklärt Martin Arnoldy, Leiter Konsumgüter, Handel und Transport bei Capgemini in Deutschland. “Für mich heißt das: Der Handel steht vor einer neuen Digitalisierungswelle.” Die Käufer seien durchaus bereit, künftig 500 Prozent mehr über Sprachassistent auszugeben, als sie es bisher schon tun. Capgemini erwartet sechsmal mehr Umsatz in den nächsten drei Jahren. Solche Entwicklungen waren auch ein wichtiges Thema bei unseren Tagesspiegel Data Debates im April, als es um die Digitalisierung des Handels ging.

Capgemini: Voice Commerce immer beliebter

Die Befragten der Untersuchung von Capgemini seien auch zunehmend daran interessiert, über Sprachassistenten mit Unternehmen in Kontakt zu treten. Ungefähr jeder sechste (15 Prozent) aus Deutschland würde lieber einen Sprachassistenten benutzen als eine Website. In den nächsten drei Jahren soll dieser Anteil in der Bundesrepublik auf 27 Prozent steigen und weltweit sogar auf 40 Prozent. Fast jeder fünfte Teilnehmer der weltweiten Befragung (18 Prozent) gab an, dass er lieber den Sprachassistenten konsultieren würde, als in den Laden oder eine Bankfiliale zu gehen. Jeder zehnte Befragte aus Deutschland sieht das genauso.

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Foto: Unsplash User Rahul Chakraborty | Ausschnitt bearbeitet

Deutsche Nutzer von Sprachassistenten geben bisher erst zwei Prozent ihrer gesamten Konsumausgaben über Sprachassistenten aus. Aber es wird erwartet, dass sich dieser Anteil in den nächsten drei Jahren auf 13 Prozent erhöhen wird, wodurch sich der Anteil für physische Geschäfte (51 Prozent) und Webseiten (37 Prozent) verringert. Während das Streamen von Musik und die Suche nach Informationen auch heute noch die beliebtesten Verwendungen für Sprachassistenten sind, hat ein knappes Viertel der Befragten (24 Prozent) sie auch für den Kauf von Produkten wie Lebensmitteln, Haushaltswaren und Kleidung verwendet.

Entscheidend: Aussprache und Akzent erkennen

Bisher haben nur 16 Prozent der Benutzer ihren Sprachassistenten auch für Zahlungen oder Geldüberweisungen verwendet. Doch schon 46 Prozent der Anwender zeigen Interesse an der Verwendung von Sprachassistenten für Bankgeschäfte, weil immer mehr intelligente Lautsprecher auch Funktionen wie Kreditkartenzahlungen per Sprache anbieten. Der Report zeigte ebenfalls, dass die Sprachassistenten bei den 33- bis 45-Jährigen am beliebtesten sind.

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Foto: CC0 1.0, Pixabay User Kaufdex | Ausschnitt bearbeitet

52 Prozent der deutschen Verbraucher nennen besonders den Komfort sowie die Möglichkeit, Dinge freihändig zu erledigen (47 Prozent), und die Automatisierung von Routine-Shopping-Aufgaben (37 Prozent) als Hauptgründe, warum sie Sprachassistenten gegenüber mobilen Anwendungen und Webseiten bevorzugen. Dabei ist immer noch am wichtigsten, dass der Sprachassistent den Anwender überhaupt versteht: 81 Prozent der weltweiten Nutzer und 79 Prozent in Deutschland erwarten, dass der Sprachassistent ihre Aussprache und ihren Akzent erkennt.

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Über den Autor

Markus Oliver Göbel ist Senior Public Relations Manager und Pressesprecher für das Telefónica BASECAMP. Davor arbeitete er bei Telefónica Deutschland als Pressesprecher für Innovationen, B2B, Netztechnik, Startups und Social Media. Der Diplom-Journalist absolvierte die Deutsche Journalistenschule und schrieb viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere große Medien. Außerdem auch für bekannte Blogs wie TechCrunch oder News-Websites wie AreaMobile und Heise Online.