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Schneller als schreiben: Jeder zweite Nutzer schickt Sprache im Messenger

11

Jul
2018

Veröffentlicht am 11.07.2018
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Mehr als jeder zweite Nutzer von Smartphone-Messengern (55 Prozent) in Deutschland verschickt Sprachnachrichten, zeigt eine Untersuchung im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom. Damit sind die kurzen Sprachschnipsel, die vor gar nicht langer Zeit eingeführt wurden, inzwischen bei allen Altersklassen beliebt. Kostenlose Messenger-Apps wie Whatsapp, Telegram, Threema oder Signal gehören zu den populärsten Kommunikationsmitteln unserer Zeit. Denn sie können die unterschiedlichsten Dinge senden und empfangen: Fotos, Emojis, Videos, Zeichnungen, Dateien oder eben Sprachaufnahmen, die wie bei einem Anrufbeantworter funktionieren.

Der neue Trend zeigt sich bei Jung und Alt, wobei sich unter den 14- bis 29-Jährigen die meisten Fans finden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Umfrage unter 1.074 Messenger-Nutzern um Auftrag des Bitkom. In dieser jungen Altersgruppe nutzen rund drei Viertel (73 Prozent) die schnellen Sprachnachrichten. Doch auch bei den 30- bis 49-Jährigen und den 50- bis 64-Jährigen hat schon jeder Zweite (jeweils 50 Prozent) solche Nachrichten versendet. Bei der Generation 65 Plus ist es gut jeder dritte Messenger-Nutzer (31 Prozent).

Sprachnachrichten: Neue asynchrone Kommunikation

Die Popularität hängt mit mehreren Faktoren zusammen: Viele lieben die Sprachnachrichten, weil man damit schnell über Ereignisse berichten und Informationen weitergeben kann. Besonders unterwegs ist das Schreiben auf dem Smartphone oft mühselig, und bei einem Anruf muss der Gesprächspartner genug Zeit zum Reden haben. Deshalb entsteht eine neue Form der asynchronen Kommunikation: Sobald jemand eine Idee hat, spricht er sie in sein Smartphone. Und die Empfänger hören solche Nachrichten im Messenger ab, wenn sie eine ruhige Minute dafür haben. Das geht leichter als telefonieren oder simsen.

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Foto: CC0 1.0, Pixabay / LoboStudioHamburg | Bildname: internet-whatsapp | Ausschnitt bearbeitet

Besonders WhatsApp kann seit ein paar Monaten einen großen Anstieg der Sprachnachrichten verzeichnen. Denn seit dem Update im April müssen Smartphone-Nutzer nicht mehr permanent den Mikrofon-Button gedrückt halten, um ihre Stimme aufzuzeichnen. Außerdem lassen sich die Aufnahmen jetzt auch abhören, während gerade eine andere App benutzt wird, ohne dass der Messenger im Vordergrund laufen muss. Es gibt also viele Gründe, warum die Sprachnachrichten immer beliebter werden. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Wir weisen darauf hin, dass bei unseren öffentlichen Veranstaltungen auch Bild- und Tonmaterial in Form von Fotos oder Videoaufzeichnungen durch von uns beauftragte oder akkreditierte Personen und Dienstleister erstellt wird. Die Aufnahmen werden für die Event-Dokumentation und Event-Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen des Telefónica BASECAMP genutzt. Informationen zu unseren Datenverarbeitungen finden Sie hier.

Über den Autor

Markus Oliver Göbel ist Senior Public Relations Manager und Pressesprecher für das Telefónica BASECAMP. Davor arbeitete er bei Telefónica Deutschland als Pressesprecher für Innovationen, B2B, Netztechnik, Startups und Social Media. Der Diplom-Journalist absolvierte die Deutsche Journalistenschule und schrieb viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere große Medien. Außerdem auch für bekannte Blogs wie TechCrunch oder News-Websites wie AreaMobile und Heise Online.