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Veröffentlicht am 23.10.2018
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Foto: CC0 1.0, Pixabay User geralt | Ausschnitt bearbeitet

Die Blockchain-Technik verändert die Unternehmenswelt nachhaltig und mit rasantem Tempo. Das sagen die Experten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in ihrer jüngsten Untersuchung über das Thema. Zu den interessantesten Anwendungen gehört beispielsweise ein kombiniertes Schuldscheindarlehen über 250 Mio. Euro, das Telefónica Deutschland am Markt platzierte – und dabei einen großen Teil der Finanzierung über die Blockchain abwickelte. Das wird auch ein wichtiges Thema bei unserer Veranstaltung
am 25. Oktober sein: Blockchain – Hype oder Revolution?

Telefónica Deutschland zählt damit zu den Vorreitern einer Entwicklung, die PWC in seinem Global Blockchain Survey 2018 so zusammenfasst: Die Blockchain kommt in Unternehmen an. Für die branchenübergreifende Umfrage über den Entwicklungsstand und Potenzial von Blockchains in der Unternehmenswelt wurden 600 Führungs- und Fachkräfte aus 15 Ländern befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass bereits vier von fünf Unternehmen (84 Prozent) sich intensiv mit der Technik auseinandersetzen und 15 Prozent sie schon nutzen. Die Studie belegt außerdem, dass 20 Prozent der Firmen das Thema eingehend erforschen, 32 Prozent an Eigenentwicklungen arbeiten und weitere zehn Prozent bereits Blockchain-Pilotprojekte gestartet haben.

Neuer Wirtschaftszweig: Kryptowährungen und ICO

International führend bei der Entwicklung von Blockchain-Anwendungen seien momentan die USA (29 Prozent), China (18 Prozent) und Australien (7 Prozent). Die Mehrzahl der Befragten (46 Prozent) sieht den höchsten Mehrwert der Blockchain für die Finanzbranche, und 41 Prozent erwarten dies bereits für die nächsten drei bis fünf Jahre. “Damit sind nicht nur die etablierten Banken und Versicherer gemeint”, erkärt Olaf Acker, Digital Services Leader bei PwC. “Rund um Kryptowährungen und Initial Coin Offerings (ICO) ist ein ganz neuer, sehr dynamischer Wirtschaftszweig entstanden.” Weitere 14 Prozent glauben, dass die Blockchain mittelfristig auch die die industrielle Produktion sowie die Energie- und Gesundheitswirtschaft verändern wird.

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Foto: CC0 1.0, Pixabay / mohamed_hassan / Ausschnitt bearbeitet

Die Umfrage zeigt, dass die befragten Führungs- und Fachkräfte das Potenzial erkennen und bald davon profitieren wollen. Die dezentralen Register (Distributed Ledgers) und digitalen Tokens von Blockchains könnten demnach den Handel und viele Geschäftsprozesse revolutionieren. Die Technik sei nicht nur kostengünstig, sagt PwC, sondern auch effizient, transparent und fälschungssicher. “Ihr größtes Potenzial dürfte die Blockchain über branchenweite, offene Plattformen entfalten”, sagt Axel von Perfall, PwC Europe Blockchain Leader. “Vorausgesetzt, die einzelnen Unternehmen und Wettbewerber einigen sich auf gemeinsame Standards und kooperieren miteinander.”

Der PwC Global Blockchain Survey 2018 nennt vier wichtige Handlungsfelder für die Entwicklung und erfolgreiche Nutzung von Blockchains in Unternehmen: die Definition eines zielgerichteten strategischen Business Case, den Aufbau eines branchenweiten Ökosystems, welches Kooperationen auch mit Wettbewerbern ermöglicht, sowie die Festlegung von Regeln und Standards für die Nutzung und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems, um neue Regularien zu erfüllen. Als größte Hürden nannten die Befragten regulatorische Unsicherheiten (48 Prozent) sowie fehlendes Vertrauen in die Blockchain-Technik bei den Nutzern (45 Prozent). Es ist also noch einige Aufklärungsarbeit nötig, das wird sicher auch ein Thema bei Blockchain – Hype oder Revolution? am 25. Oktober im Telefónica BASECAMP sein. Für die Teilnahme an der Veranstaltung füllt man einfach die Anmeldung neben diesem Artikel aus.

Veranstaltungsdetails:

Datum: 25.10.2018
Zeit: 18:30 - 21:30
Veranstalter: Telefónica BASECAMP
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Über den Autor

Markus Oliver Göbel ist Senior Public Relations Manager und Pressesprecher für das Telefónica BASECAMP. Davor arbeitete er bei Telefónica Deutschland als Pressesprecher für Innovationen, B2B, Netztechnik, Startups und Social Media. Der Diplom-Journalist absolvierte die Deutsche Journalistenschule und schrieb viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere große Medien. Außerdem auch für bekannte Blogs wie TechCrunch oder News-Websites wie AreaMobile und Heise Online.