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Neue Installation: Gadget Wall erklärt Telefónica Smart Meter Connect

21

Apr
2016

Veröffentlicht am 21.04.2016
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Digitalisierung der Stromnetze durch Mobilfunk.

Wer hat schon unsere Gadget Wall angesehen? Diese neue Installation im Telefónica BASECAMP erklärt, wie jetzt auch Stromnetze in Deutschland intelligent werden. Die Digitalisierung der Energiewende ist das erklärte Ziel der Bundesregierung. Sie geht gerade durch die Gremien. Doch selbst wenn die politischen Weichen wie geplant bis zum Sommer gestellt werden, bleibt die technische Umsetzung eine Herausforderung.

Eine der wichtigsten Aufgaben wird die sichere und lückenlose Vernetzung der neuartigen Stromzähler sein, die in den intelligenten Stromnetzen zum Einsatz kommen. Auch diese neuen Smart Meter werden meistens im Keller eingebaut, weil das in Deutschland eben so die Tradition ist. In Großbritannien ist das beispielsweise anders: Dort hängen die Zähler direkt in der Wohnung und lassen sich deshalb auch einfacher vernetzen.

Die wohl günstigste Technik dafür ist Mobilfunk, weil diese Infrastruktur schon vorhanden ist. Jeder Zähler bekommt seine eigene SIM-Karte und sendet mehrmals pro Tag den Verbrauch an das Versorgungsunternehmen. So lässt sich die Stromproduktion immer exakt an den aktuellen Bedarf der Kunden anpassen.

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Doch genau darin besteht auch die Herausforderung: Alle Untersuchungen zeigen, dass reine Mobilfunkansätze keine flächendeckende Konnektivität gewährleisten können. Telefónica nahm bereits tausende von Probemessungen in ganz Deutschland vor und kommt immer wieder zum selben Ergebnis: Jeder vierte Zähler in der Bundesrepublik ist durch Mobilfunk gar nicht erreichbar. Und zwar durch gar keinen Anbieter, selbst wenn er nicht zu Telefónica gehört. Kein Netz kommt in diese Keller.

Mesh-Netze: Mobilfunk bis in den letzten Keller bringen

Doch Telefónica hat die Lösung dafür und erklärt sie an der Gadget Wall im Telefónica BASECAMP: Das M2M-Angebot Telefónica Smart Meter Connect schafft eine nahezu 100-prozentige Abdeckung, indem es den Mobilfunk auch dorthin bringt, wo es gar kein Netz gibt. Durch eine innovative Verbindung von Powerline-Mesh und WAN-Technologie bilden die Smart Meters dabei ein dichtes Ad-Hoc-Netzwerk an Gateways, das sich selbstständig aufbaut und konfiguriert.

Sobald einer der beteiligten Communication Hubs über Mobilfunkempfang verfügt, leitet er die Daten über das gefundene Netz (2G/3G/4G) zum Energieversorger. Dafür nutzen sie die sogenannte Global SIM, die sich immer automatisch in das stärkste Netz einbucht, selbst wenn es nicht zu Telefónica gehört. Sollte wirklich einmal gar kein Mobilfunkempfang an einem Zählerstandort vorhanden sein, dann leitet das Gerät die Daten über das Stromkabel (Breitband-Powerline) in einem eigenen flexiblen, vermaschten Kommunikationsnetz an das nächste Gerät, welches über Mobilfunkempfang verfügt. Und von dort werden die Daten an den Energieversorger übertragen.

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Telefónica Smart Meter Connect ist extra modular aufgebaut. Damit sich die Energieversorger auf ihr jeweiliges Kerngeschäft konzentrieren können, lässt sich die Lösung mit vielen anderen Anwendungen kombinieren, die bereits vorhanden sind. Die Telefónica Global SIM liefert leistungsstarke Konnektivität in allen deutschen und anderen Mobilfunknetzen. Und durch den Communication Hub, der sich auch an bereits vorhandene Zähler anbauen lässt, können die Versorgungsunternehmen lokale Netzwerke zwischen den einzelnen Gateways aufbauen. Im Betrieb sowie zur Bewertung ihrer Kommunikationsinfrastruktur profitieren die Versorgungsunternehmen von einer ausgefeilten Service-Management-Software und der leistungsstarken Smart-M2M-Plattform von Telefónica.

Unsere Gadget Wall gibt einen genauen Einblick in die Funktionsweise dieser hybriden Kommunikationsinfrastruktur. Dabei geht sie auch auf wichtige Fragen ein, die oft aufkommen: Alle Verbrauchsdaten der intelligenten Stromzähler werden natürlich gleich im Smart Meter Gateway sicher verschlüsselt und verpackt, bevor sie der Communication Hub auf zwei möglichen Kommunikationswegen an die Back-End-Systeme der Energieversorger übermittelt. Mit dieser Lösung sorgt Telefónica für eine sichere, kostengünstige, flexible, robuste und flächendeckende Erreichbarkeit am Zählerstandort und schafft eine Basis-Kommunikationsinfrastruktur für die Digitalisierung der Energienetze.

Wer noch mehr darüber wissen möchte, besucht am besten die Gadget Wall im Telefónica BASECAMP oder fragt gleich unsere Experten unter telefonica@bs-m2m.de.

Wir weisen darauf hin, dass bei unseren öffentlichen Veranstaltungen auch Bild- und Tonmaterial in Form von Fotos oder Videoaufzeichnungen durch von uns beauftragte oder akkreditierte Personen und Dienstleister erstellt wird. Die Aufnahmen werden für die Event-Dokumentation und Event-Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen des Telefónica BASECAMP genutzt. Sie haben das Recht auf Information und weitere Betroffenenrechte. Informationen zu unseren Datenverarbeitungen sowie Ihren Betroffenenrechten finden Sie hier.
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Über den Autor

Markus Oliver Göbel ist Senior Public Relations Manager und Pressesprecher für das Telefónica BASECAMP. Davor arbeitete er bei Telefónica Deutschland als Pressesprecher für Innovationen, B2B, Netztechnik, Startups und Social Media. Der Diplom-Journalist absolvierte die Deutsche Journalistenschule und schrieb viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere große Medien. Außerdem auch für bekannte Blogs wie TechCrunch oder News-Websites wie AreaMobile und Heise Online.