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Samsung Galaxy VR
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Artikel

Mehr als Virtual Reality: Besseres Kundenerlebnis durch Virtualisierung

12

Dez
2017

Veröffentlicht am 12.12.2017
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Der zweite VR Day des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft (BVDW) war ein großer Erfolg. Das Telefónica BASECAMP gefüllt bis auf den letzten Platz, als Experten von Firmen wie Google, Nvidia oder Starmind die neuesten Virtual-Reality-Trends vorstellten. Selbst Gerüche und Gefühle sollen sich schon bald virtuell erleben lassen, denn die bisherigen VR-Brillen sind längst nicht das Ende der Entwicklung. Anscheinend lässt sich jedes Ding im Leben virtualisieren. Dieser Trend erfasst immer mehr Bereiche, wie auch das Beispiel von Telefónica Deutschland zeigt.

Der Kollege weiß nicht weiter. Er hat alle Mitarbeiter seiner Abteilung gefragt, doch sie stehen vor einem Rätsel. Wer kann jetzt noch weiterhelfen? Bei Telefónica Deutschland ist die Antwort: das Digital Brain. Einfach die Frage im Intranet eintippen und das Know-How-Netzwerk leitet sie mit seiner künstlichen Intelligenz an passende Experten weiter. Die meisten Fragen werden in weniger als zwei Stunden beantwortet. Man muss nicht herumtelefonieren oder Rund-Mails schreiben, denn der Prozess läuft virtuell. Aber was heißt das eigentlich?

Digital Brain: Virtuelles Gehirn von Telefónica Deutschland

Virtuelle Dinge existieren nicht wirklich so, wie sie erscheinen. Aber ihre Eigenschaften gleichen realen Vorbildern: Auch das Digital Brain ist kein echtes Gehirn, sondern eine Software. Wer sonst könnte sich die Spezialgebiete von tausenden Kollegen merken? Vom Trend zur Virtualisierung profitieren nicht nur Mitarbeiter von Telefónica Deutschland, sondern auch die Kunden. Das beginnt bei dem virtuellen Parkschein im Smartphone und geht über die virtuelle Festnetznummer fürs Handy bis zur komplett virtuellen Telefonanlage.

Intranet-Startseite mit Digital Brain.

Intranet-Startseite mit Digital Brain.

Telefónica Deutschland ist Impulsgeber und Motor der Digitalisierung”, sagt CEO Markus Haas. “Als Onlife Telco werden wir zum digitalen Knotenpunkt im Leben unserer Kunden, der die Komplexität des digitalen Alltags reduziert und ein selbstbestimmtes digitales Leben nach eigenen Wünschen und Gewohnheiten ermöglicht.” Selbst das Bankkonto wurde schon virtualisiert: O2 Banking ist ein Girokonto samt Kreditkarte, das für den Nutzer nur als App existiert. Für Überweisungen benötigt man lediglich eine Mobilfunknummer.

Virtual Reality: Nicht nur für Spiele

Den momentanen Gipfel dieser Entwicklung bilden Lösungen für Virtual Reality (VR). Passende VR-Brillen, um bei Computerspielen oder 3D-Filmen in virtuelle Welten abzutauchen, gibt es in den Shops. Bei der Eröffnung des neuen O2 Live Store in Oberhausen fuhren die Besucher beispielsweise mit der Samsung Gear VR3 durch ein virtuelles Bergwerk, doch es gibt auch ernstere Anwendungen.

VR- im o2 Live Store

Virtual Reality erleben mit der HTC Vive im O2 Live Store.

Die Reporterin Julia Leeb erklärte bei einer Veranstaltung im Telefónica BASECAMP in Berlin, wie sie eine VR-Reportage während des Kriegs im Kongo drehte. Sie ist überzeugt, dass die Technik den Journalismus von Grund auf verändern wird, weil das Publikum die Nachrichten damit anders wahrnimmt. Denn auch solche Themen sind für Telefónica Deutschland wichtig: Welchen Einfluss nimmt die Digitalisierung auf das Leben der Menschen und welche Verantwortung entsteht daraus?

MWC 2017: Virtuelle Fahrt im echten Auto

Die nächste Generation des Mobilfunks wird ähnliche Erlebnisse sogar in Echtzeit ermöglichen, wie Telefónica im März zeigte. Die Besucher beim Mobile World Congress konnten sich an das Steuer eines Wagens setzen, der 70 Kilometer entfernt durch eine Teststrecke fuhr. Alle Bewegungen des Autos und auch die 4K-Videos, die den Blick aus den Fenstern zeigten, wurden durch ein extrem schnelles 5G-Testnetz übertragen. Die virtuelle Fahrt fühlte sich wie echt an.

Ferngesteuertes Auto: 5G-Demonstration auf dem Mobile World Congress 2017. | Foto: Telefónica

Ferngesteuertes Auto: 5G-Demonstration auf dem Mobile World Congress 2017. | Foto: Telefónica

Die Fachleute für die zukünftigen Produkte des Unternehmens sind nicht immer leicht zu finden, weshalb Telefónica Deutschland auch bei der Personalsuche digital vorgeht. Neue Kanäle wie Facebook, WhatsApp oder Snapchat werden immer wichtiger und die Recruiter bearbeiten Bewerbungen schon komplett papierlos auf ihren Tablets. Etwa ein Drittel der Job-Interviews führen sie bereits virtuell per Video, damit Telefónica Deutschland standortunabhängig die richtigen Talente treffen kann. So findet die Onlife Telco weitere Experten, die das Digital Brain mit ihrem Wissen bereichern.

Über den Autor

Markus Oliver Göbel ist Senior Public Relations Manager und Pressesprecher für das Telefónica BASECAMP. Davor arbeitete er bei Telefónica Deutschland als Pressesprecher für Innovationen, B2B, Netztechnik, Startups und Social Media. Der Diplom-Journalist absolvierte die Deutsche Journalistenschule und schrieb viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere große Medien. Außerdem auch für bekannte Blogs wie TechCrunch oder News-Websites wie AreaMobile und Heise Online.