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Foto: KIDKUTSMEDIA/Florian Schmitt
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Großes Comeback: Telefónica Deutschland auf der CeBIT 2017

23

Mrz
2017

Veröffentlicht am 23.03.2017
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23Foto: KIDKUTSMEDIA/Florian Schmitt
Schön, dass Ihr wieder da seid”, sagte Henning Gajek am ersten Tag der CeBIT. Der bekannte Fachjournalist aus Bad Dürkheim gehört zum Urgestein des deutschen Mobilfunks. Schon 1974 führte er sein erstes Telefonat im handvermittelten A-Netz aus einem gelben VW Käfer der deutschen Bundespost. Seitdem verpasst er kaum eine Entwicklung oder Veranstaltung und freut sich, dass Telefónica Deutschland zum ersten Mal seit zehn Jahren wieder mit einem großen Stand in Hannover vertreten ist. Unter dem Motto #DigitalesLebenGestalten stellt Deutschlands Mobilfunkanbieter mit den meisten Kunden seine neuesten Produkte in Halle 12 an Stand D49 vor.

Deswegen schickte auch das Telefónica BASECAMP einen Reporter hin, der einiges erleben konnte. Gleich am Sonntag, bevor die Hightech-Messe überhaupt für ihre 200.000 Besucher eröffnet wurde, rauschte beispielsweise unsere Bundeskanzlerin vorbei. Angela Merkel war mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe auf ihrem traditionellen Standrundgang und stellte wieder schwere Fragen, die manchen Manager ins Schwitzen brachten.

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Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der CeBIT 2017, Foto: KIDKUTSMEDIA/Florian Schmitt

Als sie bei einem Netzbetreiber fragte “Narrowband, ist das ein bestimmter Frequenzbereich?”, war der Firmenchef nicht vorbereitet und verhedderte sich beim Reden über lange Wellen, Megahertz und Kilohertz. “Ah ja. Fast verstanden”, gab sich die Kanzlerin nur knapp zufrieden – und man musste gleich an die CeBIT 2008 denken, als Sony Ericsson sein erstes Xperia-Smartphone präsentierte, wozu Angela Merkel nur sagte: “Ah, so wie das iPhone.” Auch damals gab es einige rote Köpfe beim Standrundgang, doch die CeBIT hat sich seit diesen Jahren sehr gewandelt.

CeBIT 2017: Branchentreff für verrückte Versprechungen

Es ist nicht mehr so voll wie früher und der bunte Trubel ist den grauen Geschäftsanzügen gewichen. Auf der CeBIT werden Kontakte gemacht, die neue Firmenkunden bringen sollen. In Hannover sprechen Messebesucher über die Digitalisierung der Industrie, das Arbeiten in der Cloud oder die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation (M2M) für den Mittelstand. Aus dem Publikumsmagneten, der bis zu 800.000 Besucher anzog und auch die Jugend ansprach, ist ein Branchentreff geworden.

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Cyborg Neil Harbisson on stage, Foto: KIDKUTSMEDIA/Florian Schmitt

Dabei werden genau jetzt viele verrückte Versprechungen aus den früheren Jahren eingelöst: Man sieht in den Messehallen neue Busse mit künstlicher Intelligenz oder Elektroroller, die ihren Weg allein nach Hause finden, und auch Mobilfunklösungen für den Mond. Es gibt jede Menge Flugdrohnen für alle möglichen Einsatzbereiche und menschenähnliche Roboter, die sich als Türsteher, Trommler oder Sushi-Koch betätigen.

Telefónica Deutschland: Zukunft in Hannover erleben

Und auch am Stand von Telefónica Deutschland lässt sich die Zukunft schon jetzt erleben. Die Sonderseiten in unserem Pressebereich sind voll mit Berichten über Cyborgs, vernetzte Bauarbeiterhelme, smarte Wasserzähler mit SIM-Karten und zehn Jahren Batterielaufzeit oder über den neuen Standard Narrowband IoT, der noch in diesem Jahr das O2 Mobilfunknetz um spezielle Funktionen für das Internet der Dinge (IoT) erweitern soll.

Smart Shirt, Foto: KIDKUTSMEDIA/Florian Schmitt

Smart Shirt, Foto: KIDKUTSMEDIA/Florian Schmitt

Doch das größte Interesse am CeBIT-Stand von Telefónica Deutschland erzielt das vernetzte Smart Shirt mit seinen Sensoren und Entertainment-Funktionen. Das neue Produkt stammt von der Berliner Design-Agentur Colorfy, die damit der erste Kunde für die neue IoT-Plattform Geeny von unserer Berliner Startup-Tochter Telefónica NEXT ist.

Schon gleich am ersten Messetag kamen Kamerateams von n-tv, ZDF und Servus TV an den Stand, um das Hightech-Hemd mit seinem drahtlosen Body Area Network (BAN) zu filmen. Von außen betrachtet sieht das Smart Shirt aus Baumwolle, Bambusfaser oder Synthetik sehr glatt und unauffällig aus. Doch es hat viele versteckte Taschen und vernetzte Funktionen, wie den Stretch-Sensor, der eine sanfte Vibration verursacht, wenn man den Rücken nicht gerade hält. Am 24. April startet Colorfy eine Kickstarter-Kampagne für das Smart Shirt, damit der Verkauf bald beginnen kann.

Smart Shirt: Vernetzte Funktionen von Telefónica NEXT

Sein Smartphone lässt der Besitzer beispielsweise durch einen unauffälligen Einschub in der inneren Stoffschicht des Shirts verschwinden, sodass man es fast auf dem Rücken trägt. Die eingehenden Anrufe nimmt man dann durch einen kurzen Druck auf den linken Unterarm an und führt sie über die zugehörigen Drahtlos-Kopfhörer samt Mikrofon, die natürlich auch ihre eigenen Einschübe auf Brusthöhe haben. Der elektrosensorische Touch-Bereich am Ärmel dient auch zum Laut- und Leise-Stellen von Musik sowie für weitere Funktionen.

Smart Shirt von Colorfy: Mit Kamera, Kopfhörern und Geeny Connect Box. Foto: MOG

Smart Shirt von Colorfy: Mit Kamera, Kopfhörern und Geeny Connect Box. Foto: MOG

Auf der Höhe des Herzes sind Gesundheitssensoren in die untere Schicht des Hemdes eingewebt, die eine ähnliche Funktion erfüllen wie die Brustgurte, mit denen man im Fitnesszentrum seine Pulswerte auf das Laufband-Display überträgt. Doch die Shirt-Sensoren sind viel genauer in ihren Messergebnissen und ermöglichen ein dauerhaftes Tracking der Herzfunktion. Das neue Smart Shirt hat dafür eine eigene App und über die Sensor-Cloud von Geeny lassen sich die erfassten Daten auch mit anderen IoT-Geräten oder Services nutzen. Auch mit Freunden oder Ärzten lassen sich diese Informationen teilen und man ist dadurch nicht mehr auf eine bestimmte Lösung oder nur einen Hardware-Hersteller festgelegt.

Geeny-IoT: Daten mit Freunden oder anderen Geräten teilen

Genau diese Funktion finden wir besonders smart an der Technik von Telefónica NEXT”, sagt Colorfy-CEO Alexander Gruber. “Wir bekommen über die Cloud-Anbindung nur anonymisierte und kumulierte Daten zu sehen. Doch die einzelnen Nutzer sind die Besitzer dieser Informationen aus den Smart Shirts. Sie können damit machen, was sie wollen: Auswerten, teilen, mitnehmen oder löschen – alles ist möglich.”

Doch die wohl interessanteste Funktion des klugen Hemdes befindet sich direkt vor der Brust, gleich kurz unter dem Schlüsselbein. Es ist die Live-Cam, die kaum größer als eine Münze ist und mit ihrer Weitwinkel-Optik neu für das Smart Shirt von Colorfy entwickelt wurde. Durch einen kurzen Druck auf das Gehäuse kann man jederzeit die Aufnahme starten oder sogar ein Live-Streaming beginnen, wenn es beispielsweise beim Fußballspiel oder auf einer Party besonders interessant wird.

Im öffentlichen Beta-Test: Dogsens von Telefónica NEXT. Foto: MOG

Im öffentlichen Beta-Test: Dogsens von Telefónica NEXT. Foto: MOG

Auch die Kamera ist natürlich mit der Geeny-Cloud vernetzt. Die Übertragung ihrer Daten erfolgt über die runde Geeny Connect Box, die so groß ist wie ein Stück Hotelseife und mit Druckknöpfen auf der Innenseite des Smart Shirt befestigt wird. In ihrem Inneren stecken ein kleiner Computer mit Sensoren sowie eine Global-SIM von Telefónica mit LTE und eine Menge Mobilfunktechnik. Auf diese Weise ist die Geeny Connect Box der zentrale Router für alle vernetzten Geräte in dem schlauen Hemd und stellt den Zugang zum Internet sowie die Datenübertragung in die Geeny-Cloud sicher.

In Zukunft wird man sie wohl noch in ganz anderen Kleidungsstücken sehen und sie lässt sich auch in Taschen, an Fahrrädern und vielleicht sogar an Abfahrts-Ski montieren. Und wenn man sie in ein anderes Gehäuse steckt, dann funktioniert sie auch am Halsband eines Hundes. Denn das gibt es am Präsentationstisch nebenan zu sehen: die Geeny-Eigenentwicklung Dogsens, den smarten Gesundheitstracker für Hunde. Nachdem wir erst neulich in Berlin einen Prototyp gesehen hatten, ist es nun ein fertiges Produkt das sehr robust aussieht und sich im öffentlichen Beta-Test befindet. “Die Entwicklungen von Telefónica NEXT finde ich besonders spannend”, sagt Henning Gajek. Das dürfte etwas heißen, denn nach 43 Jahren im Mobilfunk lässt sich der Experte nur schwer beeindrucken.

 

Weitere Informationen:

Besucher finden uns in Halle 12, Stand D49
Unterhaltsam und informativ: Das Live-Programm am Stand (Speaker-Liste)

Telefónica Deutschland auf der CeBIT 2017:
www.telefonica.de/cebit (deutsch)
www.telefonica.de/cebit-en (englisch)

Wir weisen darauf hin, dass bei unseren öffentlichen Veranstaltungen auch Bild- und Tonmaterial in Form von Fotos oder Videoaufzeichnungen durch von uns beauftragte oder akkreditierte Personen und Dienstleister erstellt wird. Die Aufnahmen werden für die Event-Dokumentation und Event-Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen des Telefónica BASECAMP genutzt. Sie haben das Recht auf Information und weitere Betroffenenrechte. Informationen zu unseren Datenverarbeitungen sowie Ihren Betroffenenrechten finden Sie hier.
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Über den Autor

Markus Oliver Göbel ist Senior Public Relations Manager und Pressesprecher für das Telefónica BASECAMP. Davor arbeitete er bei Telefónica Deutschland als Pressesprecher für Innovationen, B2B, Netztechnik, Startups und Social Media. Der Diplom-Journalist absolvierte die Deutsche Journalistenschule und schrieb viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere große Medien. Außerdem auch für bekannte Blogs wie TechCrunch oder News-Websites wie AreaMobile und Heise Online.