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Artikel

#DataDebates: Vernetzte Gesundheit als Chance und Herausforderung

18

Mai
2017

Veröffentlicht am 18.05.2017
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Das Gesundheitswesen steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Digitalisierung eröffnet riesige Chancen, neue Erkenntnisse durch die Analyse von Daten zu gewinnen und innovative medizinische Dienste anzubieten. Doch wer soll über solche Gesundheitsdaten verfügen? Was ist überhaupt erstrebenswert bei der Gesundheitsoptimierung unserer Gesellschaft und wo sollten vielleicht Grenzen gesetzt werden? Welche wirklichen Vorteile haben die Patienten von der digitalen Umstellung? Und was können wir tun, um sie schon heute zu erreichen?

Um solche Fragen geht es bei der nächsten Ausgabe der Tagesspiegel Data Debates mit Telefónica Deutschland als Initiator und Partner. “Vernetzte Gesundheit – Herausforderung für den Datenschutz, Chance für die Gesundheit?” ist das Thema der Debatte am 1. Juni im Telefónica BASECAMP. Als Moderator kommt dieses Mal der Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner auf die Bühne, um dort mit Experten aus den verschiedensten Bereichen zu diskutieren.

Der Abend beginnt mit einem Impulsvortrag von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) und einem Gespräch des Ministers mit Sebastian Turner. Darauf folgt eine Podiumsdiskussion mit dem Geschäftsführer von Telefónica NEXTMoritz Diekmann, sowie Prof. Dr. Christoph Meinel, Direktor des Hasso-Plattner-Instituts für Systemtechnik, Francesco de Meo, Vorsitzender der Geschäftsführung der Helios-Kliniken, und Enno Park, Vorsitzender von Cyborgs e.V., der “Gesellschaft zur Förderung und kritischen Begleitung der Verschmelzung von Mensch und Technik.

Datenanalyse: Neue Chancen für medizinische Versorgung

Diese Zusammenstellung lässt interessante Diskussionen bei der fünften Ausgabe unserer beliebten Veranstaltungsreihe erwarten. Denn es geht um ein wichtiges Thema: Daten bieten Chancen. Sei es bei der Optimierung der Verkehrs- und Infrastrukturplanung oder der Verbesserung der medizinischen Versorgung”, sagt beispielsweise Markus Haas, der CEO von Telefónica Deutschland, in seinem jüngsten Diskussionsaufruf. “Die Datenhoheit des Einzelnen und seine Souveränität im digitalen Leben sind Eckpfeiler einer künftigen digitalen Gesellschaft.”

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Foto: pixabay/mcmurryjulie

Besonders im Gesundheitsbereich kann die Datenanalyse großen Nutzen stiften. “Die Menschen erwarten zu Recht eine bestmögliche medizinische Versorgung”, schrieb der Bundesgesundheitsminister in einem Gastartikel für die Frankfurter Allgemeine Zeitung“Deswegen müssen wir Datenschätze heben, forderte Hermann Gröhe. Denn nur so könnten Krankheiten oder Risiken früher und besser erkannt und behandelt werden. Für die Forschung seien die Datenschätze sogar “von unschätzbarem Wert”, weil sie vollkommen neue Diagnosemöglichkeiten und Therapien erschließen.

Die technischen Entwicklungen der kommenden Jahre dürften vor allem einer Bevölkerungsgruppe helfen, die in Deutschland immer größer wird: “Für ältere Menschen kann Digitalisierung Freiheit und Lebensqualität bedeuten”, sagt Moritz Diekmann. “Dank smarter Devices können sie länger unabhängig bleiben und in den eigenen vier Wänden leben.” Konkrete Beispiele für solche Lösungen hatte er bereits im Januar auf der DLD-Konferenz präsentiert. Dabei ist es für ihn vor allem wichtig, dass die Nutzer stets die Kontrolle behalten. “Wenn jemand viele Daten teilen will, ist das in Ordnung”, erklärt der Geschäftsführer. “Aber es muss genauso in Ordnung sein, wenig Daten preis zu geben.”

Die Datenströme für statistische Analysen werden deshalb bei Telefónica NEXT nach den höchsten Sicherheitsanforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes mit der TÜV-geprüften Data Anonymization Platform (DAP) anonymisiert. Und Mobilfunkkunden können immer selbst entscheiden, ob sie an diesen Auswertungen beteiligt sein möchten. Auch solche Anwendungen dürften ein Thema bei der nächsten Ausgabe der Tagesspiegel Data Debates sein, für die man sich jetzt schon hier anmelden kann.

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Über den Autor

Unser Pressesprecher für Innovationen, B2B, Startups und Social Media absolvierte die Deutsche Journalistenschule und arbeitete viele Jahre für FTD, DIE ZEIT, Wirtschaftswoche und andere Medien. Daneben schrieb Markus Oliver Göbel für bekannte Blogs wie TechCrunch oder The European.